
Fragestellung: Was sollen die Jugendlichen am Ende können oder erlebt haben?
Beispiel-Ziel: „Die Lernenden können sich selbst auf Deutsch in Alltagssituationen eines Musikfestivals vorstellen.“
Aufgabe: Formuliere in einem Satz, was die Jugendlichen aus unterschiedlichen Ländern am Ende dieser Einheit erreichen sollen.
Technik: Rolle (Persona)
Passe die Rolle an eine interkulturelle Zielgruppe an:
z. B. „Du bist ein weltgewandter Festival-Guide, der Jugendlichen aus aller Welt Deutsch erklärt.“
z. B. „Du bist ein freundlicher Austauschschüler, der neuen internationalen Mitschülern Deutsch beibringt.“
Aufgabe: Schreibe zwei Persona-Anweisungen, die Kulturvielfalt und Gastfreundschaft betonen.
Technik: Task
Wähle eine klare, handlungsorientierte Aufgabe:
„Erstelle ein Begrüßungs-Dialogskript für Jugendliche aus fünf Ländern beim Musikfestival.“
„Stelle eine interaktive Karte mit 8 wichtigen Festival-Orten und den deutschen Vokabeln dazu zusammen.“
Aufgabe: Formuliere drei verschiedene Tasks, die jeweils andere Fertigkeiten fördern (Dialog, Vokabeln, Beschreibung).
Technik: Context
Gib Hintergrund, der die internationale Gruppe berücksichtigt:
makefileKontext: Teilnehmende sind 14–16 Jahre alt, kommen aus mindestens fünf verschiedenen Ländern (z. B. Spanien, Türkei, China, Brasilien, Nigeria), Sprachniveau A2. Sie nutzen Smartphones und Chat-Apps.
Aufgabe: Erweitere den Kontext um zwei weitere Details zu Interessen oder kulturellen Hintergründen.
Technik: Format
Lege fest, wie das Ergebnis aussehen soll:
„Gib die Dialoge als Tabelle aus mit Spalten Herkunftsland, deutscher Satz, englische Übersetzung.“
„Erstelle die Karte als JSON-Array mit Feldern name, ort, beschreibung.“
Aufgabe: Formuliere zwei Format-Anweisungen, wähle Tabelle, Liste oder JSON.
Kombiniere die vier Säulen:
markdownDu bist ein freundlicher Austauschschüler, der neuen internationalen Mitschülern Deutsch beibringt. Kontext: Teilnehmende sind 14–16 Jahre alt, kommen aus mindestens fünf Ländern (Spanien, Türkei, China, Brasilien, Nigeria), Sprachniveau A2. Aufgabe: Erstelle ein Begrüßungs-Dialogskript mit je einem kurzen Satz für jeweils zwei Jugendliche aus jedem Land. Format: Gib das Skript als nummerierte Tabelle mit Spalten „Land“, „Deutsch“, „Englisch“ aus.
Aufgabe: Teste diesen Entwurf im Chat und notiere ggf. Unklarheiten.
Analyse: Welche Sätze klingen noch zu formell?
CoT (Step-by-Step): Ergänze:
„Lass uns zunächst die Länder auflisten, dann typisches Begrüßungs-Vokabular sammeln, danach kurze Sätze formulieren.“
Few-Shot: Zeige zwei Beispielzeilen, z. B.
vbnetBeispiel: 1. Spanien – „Hola! Ich heiße Ana.“ – „Hola! My name is Ana.“ 2. Türkei – „Merhaba! Ich komme aus Istanbul.“ – „Merhaba! I come from Istanbul.“
Aufgabe: Baue diese Elemente in deinen Prompt ein und teste erneut.
markdownDu bist ein weltgewandter Festival-Guide, der Jugendlichen aus aller Welt Deutsch erklärt. Kontext: 14–16 Jährige aus Spanien, Türkei, China, Brasilien, Nigeria, Sprachniveau A2, nutzen Chat-Apps. Lass uns Schritt für Schritt vorgehen: 1. Liste die fünf Herkunftsländer. 2. Sammle je zwei Begrüßungs-Phrasen (kurze Sätze). 3. Formuliere zu jeder Phrase die englische Übersetzung. Beispiele: 1. Spanien – „Hola! Ich heiße Ana.“ – „Hola! My name is Ana.“ 2. Türkei – „Merhaba! Ich komme aus Istanbul.“ – „Merhaba! I come from Istanbul.“ Aufgabe: Erstelle die vollständige Tabelle. Format: Nummerierte Tabelle mit Spalten „Land“, „Deutsch“, „Englisch“.
Nächster Schritt: Nutze diesen Prompt, prüfe die Ergebnisse auf Interkulturalität und Alltagstauglichkeit – und passe dann bei Bedarf das Vokabular oder die Beispiele an.